Gemeinschaft
Miteinander statt gegeneinander.
Wir gestalten Schule aktiv miteinander, hören einander zu und gehen respektvoll, mit Hilfe und Unterstützung füreinander durch den Alltag.
Von Eltern, Lehrer*innen und Förderern, die etwas Eigenes wagten.
2019 entstand am Niederrhein die erste Waldorfschule im Kreis Kleve. Heute lernen rund 200 Kinder und Jugendliche bei uns — in einer Gemeinschaft, die wir Tag für Tag selbst gestalten.
Die Schule als Gemeinschaft aus Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern fördert die ganzheitliche Entwicklung der Kinder zu selbstständigen, verantwortungsvollen und kreativen Menschen, die die Welt bewusst wahrnehmen, respektvoll mit anderen und der Natur umgehen und aktiv am Leben teilnehmen.
Im Raum Rees wächst der Wunsch nach einer Waldorfschule. Eine Webseite und mehrere Info-Veranstaltungen sammeln viele Eltern hinter der „Waldorfinitiative Rees“.
Vereinsgründungen, Anträge und Gespräche mit den Kommunen im Kreis Kleve. Unterstützung kommt vom Bund der Freien Waldorfschulen.
Die Initiative einigt sich mit der Gemeinde Uedem auf den heutigen Standort in der ehemaligen Hanns-Dieter-Hüsch-Schule. Eltern richten in den Sommerferien die Räume her.
Mit zwei Doppelklassen startet der Unterricht. Nicole Fröhlich und Jana Fröhlich legen als Gründungslehrerinnen den Grundstein.
Die Offene Ganztagsschule für Klasse 1–4 wird gegründet — pädagogisch eng verbunden mit der Waldorfpädagogik.
Die Oberstufe wächst jährlich weiter — bis zur 13. Klasse mit allen staatlichen Abschlüssen.
Sechs Grundüberzeugungen, die in unserem Schulalltag täglich sichtbar werden.
Miteinander statt gegeneinander.
Wir gestalten Schule aktiv miteinander, hören einander zu und gehen respektvoll, mit Hilfe und Unterstützung füreinander durch den Alltag.
Alle bringen sich ein.
Wichtige Themen werden gemeinsam besprochen und nachvollziehbar entschieden. Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern bringen ihre Perspektiven ein.
Grundlage für jede Begegnung.
Offen, freundlich und lösungsorientiert — wir begegnen einander und der Schulgebäude-Gemeinschaft mit Respekt und Vertrauen.
Entwicklung ermöglichen.
Jedes Kind entdeckt eigene Stärken in seinem eigenen Tempo. Wir begleiten Entwicklung — im respektvollen Umgang mit den Grenzen anderer.
Für sich, andere und die Umwelt.
Verantwortung für die eigene Bildung, die Schulgemeinschaft und das Schulgebäude — durch Verlässlichkeit, aktives Mitwirken und individuellen Beitrag.
Gemeinsam tragen, was nötig ist.
Sich gegenseitig unterstützen und teilen — als Schüler*in, Lehrer*in, Elternteil und Schulgemeinschaft.
Mit Herz, Hand und Kopf gestalten unsere Lehrkräfte einen Lernort, an dem Individualität und Gemeinschaft Hand in Hand gehen.
Unsere Schule wird von zwei eigenständigen Vereinen getragen — beide ehrenamtlich, beide gemeinnützig, beide unverzichtbar.
Der Trägerverein betreibt die Schule. Er schließt Verträge ab, ist Arbeitgeber unserer Mitarbeitenden und vertritt die Schule rechtlich. Geleitet wird die Schule vom Lehrerkollegium in Selbstverwaltung — gemeinsam mit Trägervorstand und Geschäftsleitung.
Der Förderverein sichert die finanzielle Basis: er sammelt Spenden, koordiniert Defizitdeckungsbeiträge und steuert Ausgleichsprozesse. Mitgliedschaft und Spenden sind steuerlich absetzbar.
Unsere Schule ist als Ersatzschule eigener Art vom Kultusministerium NRW genehmigt und gehört dem Bund der Freien Waldorfschulen an. Die Pädagogik gründet auf der Menschenkunde Rudolf Steiners.